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Etwas Kritisches

Nach langer, langer Zeit schreib ich wieder nen entry...

auf die Idee dazu kam ich durch die 20-jahre mittermeier-sendung, die grad noch läuft, und mittermeiers "soziales engagement"

Prinzipiell find ichs immer gut, sich sozial zu engagieren, doch stellt sich die frage nach der Sinnhaftigkeit, wenn ich millionen an euro in die korrupte afrikanische regierung pumpe.

Harter tobak, und naja... um zu erklären, worauf ich hinauswill muss ich weiter ausholen. Um sich die eigendliche Problematik besser vorstellen zu können, sollte man sich erstma klarmachen, wie die Verhältnisse, die "mittel" in dieser Welt verteilt sind. Ich hab dazu leider keine Zahlen, aber ich bin mir sicher, dass nichtmal die hälfte der gesamten Menschheit den Luxus genießt, einen PC zu besitzen.

Was für uns alltäglich ist ist für viele Menschen nur in den Träumen vostellbar... In den Urlaub fahren/fliegen... Wie, ohne geld? Bei Krankheit zum Azt gehn... wie, ohne Krankenversicherung? Im Winter isses wohlig warm im haus, bei wie vielen ist es das nicht?

Es geht nicht nur um die menschen in afrika... Es gibt in jedem Land arme menschen, menschen, die mehr bräuchten, menschen, denen man helfen müsste.

MÜSSTE
jaja, dieser Eintrag klingt wieder wie der Geldof mit seinen ewigen Leiern und blahblahblah, doch was ich hier erläutert hab sind tatsachen, ohne irgendwie auf die Tränendrüße drücken zu wollen.

Denn meiner meinung nach gibt es einen haken an "licht ins dunkel" und all die anderen hilfsorganisationen.
Es GIBT arm und reich, seit es die Menschen gibt. Der Mensch an sich ist egoistisch und gierig. Warum sonst gehn firmen ins ausland, um dort noch mehr kohle reinzubekommen, obwohl se in deutschland selbst millionen scheffeln?

Es ist ein wunschtraum, arm abzuschaffen, doch es kann nicht nur reich geben. wie soll das gehn?

Jeder, der immer laut schreit "spendet! spendet! helft!" sollte sich mal fragen, ob er denn dazu bereit ist, in die stadt zu gehn, einen bettler von der straße aufzuheben und von nun an alles mit dem kerl teilen. Haus, bett, Kleidung, geld....
Wieviele würden das tun? wer, von uns "reichen" industriestaatlern würde denn die hälfte seines Nettoeinkommens mit jemandem teilen, der nichts hat?

wer von uns reichen industriestaatlern, wäre bereit dazu, das gesamte vermögen Staatenübergreifend in einen Pot zu werfen, ums dann neu zu verteilen? (global, versteht sich?) ich sicher nicht. das sag ich offen und ehrlich.

Klar bin ich der Meinung, dass z.B. die Millionen, die in Kriegen auf den kopf gehauen werden viel besser angelegt wären, wenn man sie ins sozialsystem investiert *zu amerika schiel* aber auch hier ist der einzige faktor der zählt, nunmal geld

da können ein Bob geldof, ein Bono und ein Mittermeier zum spenden aufrufen was se wollen, es wird sich NIE wirklich etwas an diesem gefüge ändern, wenn die Menschheit nicht aufhört, nach macht und reichtum zu streben... Klar, man kann mir nun sagen "aber so ist es besser als wie wenn gar nichts geschehen würde" und ja, das ist es.

Doch ich bin der Meinung, hier sieht man ein phänomen: Je reicher der Mensch, desto gieriger. Natürlich ist das jetzt ein Pauschalurteil, denn Ausnamen bestätigen bekanntlich die regel, aber hat schonmal jemand etwas davon gehört, dass ein ölscheich n paar millionen gespendet hätte? Ich nicht...
18.12.07 23:06
 


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